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Nachdem
Kleinzschachwitz im Jahr 1886 eine Dampfschiff- Haltestelle
erhalten
hatte,
entwickelte
es
sich
zu
einem ansehnlichen
Villenvorort,
in dem
Pensionäre,
Kaufleute, Beamte
und
Erholungssuchende
wohnten.
Wie das
Beispiel
von
Therese Malten zeigt,
gehörten
auch einige
Berühmtheiten
dazu.
Ihr
Anwesen wurde 1893 im
Stil der deutschen Renaissance
errichtet.
Therese Malten
(1853
-
1930)
debütierte 1873
in
Dresden. Ihr Erfolg war so groß, daß sie als Agathe
im »Freischütz« verpflichtet wurde.
Bald betraute
man
sie mit
Partien
Richard Wagners,
der
zu
ihren
Bewunderern
zählte.
Die europäischen Opernzentren machten
der
1880 zur Kammersängerin
ernannten Malten viele
Angebote,
aber sie blieb in Dresden.
Bei ihrem
Bühnenabschied
1903 sollen sich ihre
Verehrer
vor die Kutsche gespannt
und sie bis nach Hause gezogen haben. |

Informationen
zur Pension
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Therese
Malten lebte
bis zu ihrem
Tod
1930 hier. Sie vererbte
die Villa
ihrer Haushälterin,
die sie
wegen der Erbschaftssteuer nicht halten konnte.
Nach dem
Krieg
wurde
das
Haus
durch
die
kommunale Wohnungsverwaltung
an
mehrere
Familien
vermietet.
Die Instandhaltung wurde vernachlässigt,
dennoch blieben die wertvollen Ausstattungsdetails
durch die Achtsamkeit der Bewohner im
wesentlichen erhalten.
1997 wurde die
Villa
durch
den
Antiquitätenhändler
José
Manuel Ladrón de Guevara wieder hergerichtet.
Seit 2004
wohnt
hier
eine
Dresdner
Familie.
Sie
bietet nach
behutsamen
Umbau
komfortable
Unterkunft
in
fünf Gästezimmern und einem
Appartement an.
Den Gästen
steht auch das Kaminzimmer, eine
komplett ausgestattete Küche, die
Terrasse
und
der
große Garten zur Verfügung. |